Mit rund zwölf Jahren – ungefähr zur Zeit von Ubuntu 10.04 – bin ich das erste Mal mit Linux in Berührung gekommen und nicht mehr davon losgekommen. Autodidaktisch habe ich mir seitdem angeeignet, was mich heute ausmacht: vom Betrieb einzelner Websites über ein eigenes Hosting-Unternehmen bis zu automatisierten, containerisierten Serverlandschaften – immer mit der Vorliebe, Systeme wirklich zu verstehen und zu verantworten, statt sie nur zu verwalten.
Beruflich verantworte ich seit 2022 als Linux System Administrator bei der 1&1 Telecommunication SE den Betrieb einer geschäftskritischen, hochverfügbaren VoIP- und DSL-Infrastruktur und automatisiere wiederkehrende Prozesse mit Ansible, Terraform/OpenTofu sowie eigenen Bash- und Python-Skripten. Davor war ich Site Reliability Engineer bei Relaxdays und Mitgesellschafter eines eigenen Hosting-Unternehmens.
Wie eigenständig ich dabei arbeite, zeigt sich vor allem in meinem Ehrenamt beim HanaCon e.V., wo ich die komplette Server-Infrastruktur sowie Design und Entwicklung der Vereins-Websites eigenständig verantworte – containerisiert mit Docker, virtualisiert auf einem eigenen Proxmox-Cluster, automatisiert mit Ansible und überwacht mit Grafana und Icinga. Dieses Portfolio zeigt einen Ausschnitt dieser Projekte.
Neben dem Berufsalltag engagiere ich mich ehrenamtlich in der Veranstaltungstechnik – vor allem Videoregie und Medienzuspieler für die Bühne – auf Conventions wie Connichi, Animagic und AnimeMesse Babelsberg sowie den Partner-Veranstaltungen KAIDAN und KOIBANA. Genau diese Erfahrung fließt auch in StageView ein, meine Eigenentwicklung zur Steuerung von Medieninhalten auf Bühnen-Displays. Sprachlich bewege ich mich zwischen Deutsch (Muttersprache) und Englisch (B2/C1); in der Freizeit zieht es mich zu Aufbau- und Strategiespielen wie RimWorld und Stellaris.
